• Der bedrohte Kiebitz Vanellus vanellus ist der "Wappenvogel" der Ala. Dieses Küken ist erst wenige Tage alt.

  • Die Ala hat zu ihrem 100-jährigen Bestehen 2009 mehrere Schutz- und Forschungsprojekte zugunsten des Kiebitzes unterstützt.

  • Der Tannenhäher Nucifraga caryocatactes versteckt jedes Jahr mehrere 10'000 Arvennüsse als Wintervorrat – und findet die meisten wieder.

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    Die exotisch wirkende Bartmeise Panurus biarmicus ist die einzige Vertreterin ihrer Familie in Europa.

  • Der Turmfalke Falco tinnunculus ist der häufigste Falke in der Schweiz.

  • Der Haubentaucher Podiceps cristatus ist bekannt für seine spektakulären Balzrituale.

  • Das hübsche Blaukehlchen Luscinia svecica ist in Europa mit mehreren Unterarten vertreten. Das weisssternige kommt in der Schweiz ausschliesslich als Durchzügler vor.

  • Der Graureiher Ardea cinerea wurde früher als Fischfresser verfolgt und fast ausgerottet, mittlerweile hat sich der Bestand in der Schweiz erholt.

Gerlafinger Weiher

Der Gerlafinger Weiher ist 1896 durch künstliche Stauung entstanden. Er diente als Speicher für die Gebrauchswasserversorgung der Von Roll-Werke.

Die natürlichen Ufer des knapp 2 ha grossen Weihers sind geprägt von Schilfgürteln im Nordteil und einem schönen Weiden-Erlenbruchwald mit viel Totholz im Süden. Das Gebiet beherbergt schöne Bestände der Gelben Schwertlilie und des Tannenwedels.

Fauna

Zwergtaucher und Kleinspecht sind regelmässige, aber nicht alljährliche Brutvögel im Gebiet. Seit 1968 brüteten im Reservat während ca. 20 Jahren regelmässig 2–8 Paare der Reiherente, heute brütet die Reiherente aber nur noch unregelmässig.

Der Gerlafinger Weiher ist ein wichtiger Überwinterungsplatz für Stockente (bis zu mehrere hundert Individuen), Krickente (maximal 98 Ind. im März 2005) und Schnatterente (maximal 46 Ind. im Februar 2012). Ausserdem treten Knäk-, Spiess-, Pfeif-, Löffel-, Kolben-, Tafel- und Reiherente, Gänsesäger, Kormoran und Silberreiher auf.

Bestandsaufnahmen Brutvögel 2006–2016 (PDF)

Schutz

Der Gerlafinger Weiher wurde bereits 1929 mit einem bilateralen Vertrag zwischen der Ala und der Von Roll AG unter Schutz gestellt. Er ist heute ein kantonales Schutzgebiet.

Besuch

Karte (Swisstopo)

Der Gerlafinger Weiher liegt nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Gerlafingen entfernt.

Kontakt

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Links

Auszug aus dem OB Beiheft 7 (1988) über den Gerlafinger Weiher (PDF)

Ornithologische Beobachtungsdaten von Konrad Eigenheer

 

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